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Baroness – Purple

Baroness – PurpleWertung: 80%Wertung: 80%

Etwas länger hat es gedauert, bis die Review zu diesem Album fertig wurde. Das liegt einfach daran, das Baroness mit „Purple“ etwas abliefern, was man nicht sofort greifen kann. Der erste Durchlauf hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Irgendwas war da, aber was?

Wieso das Album dann liegen geblieben war, hat mit dem Umbau dieser Seite zu tun und dem daraus resultierendem „Chaos“. Aber in einer ruhigen Minute lief dann Purple ein zweites mal durch die Boxen und ein drittes und viertes mal.

Das Album hat gewirkt.

Man redet oft von Gitarrengöttern, wenn die Saitenschwinger Soli zum Besten geben, dass andere eher Knoten in die Finger bekommen. Bei Baroness darf man wohl auch von „Göttern“ reden. Aus einem ganz anderem Grund. Die Musikerfraktion spielt völlig unaufgeregt einen genialen Riff nach dem anderen, ohne das man es sofort mitbekommt.
Die ganzen Feinheiten offenbaren sich einem erst, wenn man das Album mit der nötigen Ruhe und Aufmerksamkeit hört. Wo wir auch gleich bei dem wohl größtem Problem für die Band sind.

In der heutigen Zeit nehmen sich leider viel zu wenig Menschen, viel zu wenig Zeit für die Musik. Musik ist für die meisten reines Konsumprodukt geworden. Mit etwas Glück wird eine Platte im 10-Sekunden-Durchlauf probe gehört und dann gekauft, oder liegengelassen.

Purple“ bekommt „nur“ 80/100, weil der 42-minüter noch Luft nach oben offenbart. Ein wenig mehr Abwechslung, etwas saubere Produktion …
An der ein oder anderen Stelle kommt es einem irgendwie vor, als wenn das Lied sich eigentlich anders entwickeln wollte, dann aber von der Band eingefangen und wieder auf Spur getrimmt wurde. Also Jungs, schaltet mal den Kopf ab und an aus und lasst dem Lied mal seinem Lauf.

Baroness – Purple

  • Erscheinungstermin: 18.12.2015
  • Label: Vertigo Berlin (Universal Music)
  • Gesamtlänge: 42 Minuten

Review

80%

Zusammenfassung Etwas länger hat es gedauert, bis die Review zu diesem Album fertig wurde. Das liegt einfach daran, das Baroness mit "Purple" etwas abliefern, was man nicht sofort greifen kann. Der erste Durchlauf hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Irgendwas war da, aber was?

Wertung
80%

Über den Autor

Michael Stollmann

Im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen hat es mich später nach Nord.- und nun nach Mitteldeutschland gezogen. Die Fotografie war immer mein Begleiter in den letzten 30 Jahren, mal weniger mal Intensiver. Daneben schlägt meine Leidenschaft für die Musik der härteren Gangart.

1 Meinung

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