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Skindred – Volume (Review)

Skindred – Volume (Review)Wertung: 80%Wertung: 80%

Nur knapp ein Jahr ließen sich die Briten Skindred Zeit, um ihren Fans ein neues Album um die Ohren zu knallen. Ende Oktober war es dann soweit und „Volume“ fand den Weg auf den Markt. Fotoglut hat sich das Ganze mal angehört.

Die Kopfhörer stecken formgerecht in den Ohren und auf dem Musikabspielgerät nähert sich der Finger dem Play-Knopf. Und dann schaltet sich der Kopf aus. Das Album schmettert mit „Under Attack“ erstmal den Frontallappen gegen eine Flut aus Reggae, Hardrock und ohrenbetäubenden Alarmgeräuschen. Der Einstieg ins Album ist schon geil. Benji Webbe knallt seine Reggae-Grooves raus,welche gepaart mit Hardcore-Riffs auf der Gitarre den Zuhörer quasi ungefiltert ins Gesicht knallen. Es ist ein Kurzzusammenfassung des kompletten musikalischen Repertoire der Band.

Skindred - Foto: Ashley Maile

Skindred – Foto: Ashley Maile

Weiter geht’s auf der Platte mit dem namensgebenden Track „Volume“. Getreu dem Frontmann gelten die ersten Sekunden des Titels dem „Bouncen“. Hip Hop kann er halt auch der Benji. Doch dann erhöhen sich die Frequenzen: Schlagzeug, Gitarre und Bass setzen ein und aus dem Bouncen wird ein Headbangen. Doch Vorsicht: wer das Album (wie die Redakteurin des Textes) in einer vollen U-Bahn hört, sollte tunlichst seinen Trieb im Zaum halten, um nicht unkontrolliert reisende Mitpassenten zu verunsichern. Denn wenn das eintritt, folgen wir doch den Skindredschen Lyrics „no turning back“ von „Volume“.

Das Album zeigt die komplette musikalische Bandbreite der fünfköpfigen Band: Hip, Hop; Metal; Hardcore; Punk und Reggae. Gespickt werden die 14 Titel von drei Interludes I, II und III. Diese sind kurz und recht experimentell. Warum genau Skindred diese nun auf das Album packen mussten, bleibt unklar. Da diese aber recht kurz sind, sind sie erträglich.

Weitere Highlights auf dem Abum sind das zuweilen etwas düster klingende „Sound the Siren“, bei dem man aber primär die Hüften schütteln will und „No Justice“. Letzteres bringt zudem großartige Textpassagen wie „There’s no justice, there’s only just us“.
Zum Schluss knallen Skindred mit „Three Words“ noch mal einen raus und zeigen auch hier in Kurzform das musikalische Repertoire der Briten.

Wer das Album erwerben möchte, kann dies z.B. über Amazon.
Ihr braucht einen Visuellen Eindruck? Dann hier lang…

Wem das nicht reicht, kann sich die Briten auf ihrer Tour anschauen. Den Live geht die Combo um und mit Benjji nochmal besser ab als auf Platte -> Tourdates

Skindred - Volume

80%

Zusammenfassung Das Album zeigt die komplette musikalische Bandbreite der fünfköpfigen Band: Hip, Hop; Metal; Hardcore; Punk und Reggae

Wertung
80%

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